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Sie wollen für ein Arbeitsteam wissen, welche Stärken
und Grenzen dieses Team hat und wie das Team die Anforderungen
der zu erledigenden Aufgaben erfüllen kann. Beim Testverfahren
baut man auf positive Gegensatzpaare der Persönlichkeit
auf und berücksichtigt die Aspekte der Komplementarität.
Erfolgreiche Arbeitsteams zeichnen sich unter anderem dadurch
aus, dass sie - aus der Sicht der Persönlichkeiten -
so zusammengesetzt sind, dass sie sich gegenseitig ergänzen.
| Die Dimensionen des Assessments |
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Beispielsweise kann die "Aussenorientierung" durch
eine Person so repräsentiert werden, dass diese die Kontakte
zur Umwelt der Gruppe leicht herstellen kann oder dass Ergebnisse
der Arbeitsgruppe an Entscheidungsträger in einer überzeugenden
Art "verkauft" werden können. Eine andere Person
der gleichen Gruppe deckt die "Innenorientierung"
in einer anderen Situation so ab, dass sie dafür sorgt,
dass die Gruppe sich stark auf die Innenwelt und die gedanklichen
Prozesse ausrichtet.
Diese Fähigkeit der gegenseitigen Ergänzungen und
der Verstärkungen der Stärken einer Gruppe führt
zum Erfolg und zur Steigerung der Beziehungsqualität
von Arbeitsgruppen. Anders ausgedrückt: Schwächen
oder Grenzen entstehen bei einseitigen, sehr starken Ausprägungen
von Personen vor allem dann, wenn die Situation verlangt,
dass der Gegenpol gelebt werden müsste.
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